Tierschutz – Leben Retten

Kleine Kulleraugen, abgemagerte Körper, leises Wimmern und stählerne Käfige. Angekommen in der Tötungsstation für Hunde.

Wenig Platz, keine Wertschätzung, Schläge, Tritte und Geschrei. Angekommen bei den Tierquälern.

Einige Bespiele die das schlimme Schicksal vieler Hunde in sämtlichen Ländern beschreiben. 1000 Gedanken und Bilder die einem durch den Kopf schießen. Doch was tun?

Mitarbeiterin Andrea Kemper von tel-inform

Zum Glück gibt es Menschen wie unsere Kollegin Andrea Kemper, die sich nicht nur gedanklich um das Wohl solcher Tiere kümmert sondern sich aktiv mit diesem Thema befasst und im Tierschutzbund tätig ist.

Unsere Kollegin, die selbst Besitzerin von 2 Hunden ist, engagiert sich seit vielen Jahren in mehreren Vereinen. Unter anderem einer Organisation gegen Tierquälerei, der Tierengel Bulgarien und dem Hunde Gnadenhof Diggersworld sowie dem Streunerparadies.

An den Organisationen beteiligen sich Menschen aus verschiedenen Vereinen aus der ganzen Welt. Diese sammeln Spenden für hilfebedürftige Hunde, die z.B. große Operationen vor sich haben. Neben dem Spendenaufruf gibt es auch detaillierte Beschreibungen, für was genau das Geld benötigt wird und für welchen Hund. Zudem gibt es eine Notfall-Nummer die man wählen kann wenn man Tiere entdeckt, die auf die Hilfe angewiesen sind und das weltweit.

Andrea Kemper übernimmt Patenschaft

Wenn ein Hund das große Glück hat nach Deutschland vermittelt zu werden, stellt Andrea Kemper sich als Flugpatin zur Verfügung. Flugpatenschaft ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Tierschutz. Flugpaten sind Reisende, die während eines Fluges die „Patenschaft“ für ein Tier übernehmen. Sie checken am Flughafen die Tiere mit ein und übergeben diese an die neuen Besitzer. Auch für die Autopatenschaft bietet sie sich an. Das bedeutet, wenn ein Hund die Chance hat vermittelt zu werden, der neue Besitzer aber keine Möglichkeit hat seinen Schützling vom Flughafen abzuholen, organisieren sich die Tierschützer, um das Tier ans Ziel zu bringen.

Andrea Kemper sagt, es sei ein tolles Gefühl die Hunde ein Stück weit in ihr neues tolles Leben zu begleiten und sie nicht ihrem schrecklichen Schicksal zu überlassen.

Sie bestellt online Päckchen mit Futter. Diese gehen dann automatisch an die Hilfs-Organisationen. Mit ihren Kindern zusammen, verbringt Andrea viele Sonntage damit Hunde aus dem Tierheim in Kranenburg auszuführen. Das Besondere an diesen Tieren ist, das sie von den Tierengeln aus Bulgarien oder aus anderen Tierschutzvereinen (Spanien, Griechenland, Dom. Rep. usw) kommen und darauf warten, von ihrer neuen Familie abgeholt zu werden, die ein glückliches Hundeleben mit viel Spaß, Liebe und Führsorge ermöglichen.

Gnadenhof Diggersworld

Sehr begeistert ist unsere engagierte Kollegin von dem Hunde Gnadenhof Diggersworld. Auf dem Gnadenhof leben Hunde im Familienanschluss eingebunden, die wegen ihres Alters und ihrer Krankheit für ihre Besitzer zum Kostenfaktor wurden, aber auch misshandelte Hunde mit sozialen Defiziten (gebrochenes Rückgrat, gebrochene Beine und weitere schreckliche Dinge). In manchen Länder entledigt man sich solcher Hunde, indem man sie aussetzt und ihrem Schicksal überläßt. Leider werden in vielen Ländern diese Tiere zum töten freigegeben und landen in Tötungsanlagen.

Unterstützt wird der Gnadenhof nicht durch Geldspenden sondern durch den Verkauf von Büchern, die der Retter dieser Hunde selber geschrieben hat. Zudem gibt es einen Kalender und sogar einen eigenen Shop. Gerne werden auch Sachspenden angenommen wie z.B. Betten für die Hunde oder einem Hunde Planschbecken außerdem auch Decken, Kissen etc.

Neben der eigenen Homepage gibt es auch ein Facebook Profil auf dem alle Neuheiten, Ereignisse und das neue Leben der Hunde verfolgt werden kann. Hier ist unsere Andrea auch sehr aktiv. Sie hat nicht nur alle Bücher gelesen sondern liked und teilt mit voller Begeisterung die Beiträge des Mannes, der mittlerweile mit 25 Hunden zusammen lebt und viele weitere vor ihrem schlimmen Schicksal gerettet hat.

Fazit von Andrea Kemper

„Wir sollten die Augen vor dem Elend nicht verschließen. Es müssen keine riesen Geldbeträge gespendet werden, Kleinvieh macht auch Mist. Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden, daher spende ich auch an Organisationen, die sich um Kastrationen von Strassentieren kümmert. Wir können leider nicht alle retten, doch jeder kann einen kleinen Beitrag leisten.“

Teilen